Pause mit Tarot & Co.


„Mache Pause und werde reich“ heisst das wunderbare 2. Buch von Denise Sonderegger. Doch welche Art von Pause ist hier gemeint? Ist jede Pause gleichwertig? Heisst das, ich kann mich mit einer Tüte Chips auf die Couch flacken, Netflix schauen und werde dabei gleichzeitig reich..?

 

Wohl eher nicht! Die Pause, von der hier die Rede ist, dient nach eigener Aussage von Denise dazu, dass wir uns auf UNS besinnen. Uns mit unserem Innersten, mit unserer Intuition, unserer Geistigen Führung verbinden. Ideal ist hier, wenn du z.B. eine Frage stellst, einen kleinen Mittagsschlaf machst – oder neudeutsch „Powernap“ – und dir nach dem Aufwachen die Antwort auf deine Frage plötzlich irgendwie auf geheimnisvolle Art und Weise zufliegt. Die Antwort konnte dich erreichen, weil plötzlich Ruhe eingekehrt ist in deinem System.

 

Das funktioniert natürlich nicht nur beim Schlafen, du kannst in deiner Pausen-Zeit auch Spazierengehen, Schwimmen, Tagträumen. Wichtig ist, dass du kurzzeitig dein persönliches Hamsterrad verlässt – ja, auch als Selbständige haben wir manchmal ein Hamsterrad der täglichen Verpflichtungen, für unser Business und privat – und bei dir Selbst ankommst.

 

Jetzt höre ich dich schon sagen: „Ja, aber bei mir funktioniert das nicht! Das Geplapper in meinem Kopf gleicht einem Dauer-Radio und ich habe so viele verschiedene Ideen, Gedanken und Stimmen in mir, dass ich nicht weiss, welches davon die Innere Stimme sein soll. Iris, wie soll ich jetzt wissen, was die tatsächliche Message meiner Intuition ist?“

 

Wenn es dir (noch) schwerfällt, dich mit deiner inneren Führung oder inneren Stimme zu verbinden, dann habe ich für dich einen Geheimtipp: Zieh‘ doch mal ein Kärtchen.

 

Wie jetzt, Kärtchen ziehen? Was für ein Kärtchen?

 

Es gibt heutzutage so viele wunderschöne Kartendecks mit Engel-Orakel-Karten oder weiteren wunderschönen Motiven, die dir helfen können, Antworten zu finden und dich mit deiner Intuition zu verbinden. Vielleicht sind sie dir schon mal in der Buchhandlung deiner Wahl aufgefallen oder vielleicht hast du sogar selbst welche.

 

Wenn du mich bereits kennst und mir schon länger folgst, dann kennst du natürlich viele meiner verschiedenen Engel-Karten, denn auf meinem YouTube Kanal Sirius Energiearbeit ziehe ich jede Woche Karten für meine ZuschauerInnen für einen kleinen Ausblick auf die Tendenzen der kommenden Woche.

 

Wenn du mich noch nicht kennst, möchte ich dir das System kurz erklären: 

Ich ziehe - in Verbindung mit der Geistigen Welt und nach dem Bitten um den Göttlichen Segen - Karten aus verschiedenen Karten-Decks. Diese Karten bilden dann 3 verschiedene Stapel - Links, Mitte, Rechts. Mit Hilfe eines Symbols - entweder eines Schlüssels, denn ich bin ja "Schlüsselbringerin der Neuen Zeit" oder auch eines Edelsteins oder einer Muschel - entscheidet sich dann die Zuschauerin für einen der 3 Stapel. Und ist oftmals vollkommen verblüfft, über die treffenden Antworten und Hinweise, die in diesem einen Stapel verborgen sind. 

 

Die Karten im jeweiligen Stapel geben dann einen kleinen Einblick in die Tendenz für die kommende Woche. Und diese Tendenz kann für jede Zuschauerin ganz anders sein: Für die einen geht es vielleicht darum, Nein sagen & Grenzen setzen zu lernen, für die nächste steht Vergebung & Loslassen an und für eine weitere „Time to breathe“. – Zeit zum Durchatmen, Zeit für Rückzug und sich Selbst Gutes tun. Pause machen eben, genau unser Thema. 

 

Obwohl es ein allgemeines Orakel ist, für mehrere tausend Zuschauer, sind selbst meine langjährigen Follower immer wieder erstaunt, wie exakt die gezogenen Karten auf ihre persönliche Situation zutreffen. Ich habe schon sehr viele Dankesschreiben erhalten, wie sehr meine Orakel-Legungen (wöchentlich und monatlich) die Frauen, die mir folgen, in ihrer Persönlichkeits-Entwicklung unterstützt haben über die Jahre. Ich schreibe hier Frauen. Natürlich gibt es auch ein paar spirituelle Männer, die mir folgen. Laut YouTube sind es mittlerweile schon 16% meiner Zuschauer. Das freut mich natürlich sehr, dass auch die Männer immer mehr beginnen, sich mit ihrer Intuition verbinden und fragen, was es noch alles zwischen Himmel und Erde gibt.

 

Wie bin ich Selbst zum Thema Engel-Karten gekommen?

Ich Selbst bin mit Orakel-Karten vor einer gefühlten Ewigkeit zum ersten Mal in Kontakt gekommen:

Ich kann mich genau erinnern: Ich war ca. 15-16 Jahre alt und es wurden plötzlich die ersten Zeitschriften nur für uns Mädchen auf den Markt gebracht: Erst „Mädchen“ und dann „BRAVO Girl“. (Davor gab es nur die berühmte Bravo, Popcorn und für die Pferde-Fans „Wendy“.)

 

Und in einer dieser Mädchen-Zeitschriften waren sie dann eines Tages:  Meine ersten Tarot-Karten!

Auf einer Art Pappkarton, mit Perforationslinie unterteilt, zum selbst heraustrennen. Dazu eine Anleitung, wie man das Keltische Kreuz legt. Das hat mich gleich fasziniert!

 

Etwas komplett Neues war somit in meine Welt getreten. In meine kleine Welt der 80er Jahre, in der es noch kein Internet, Smartphone, etc. gab.

 

Ich habe natürlich sofort Karten für mich gelegt. Und ich weiss es noch, als wäre es gestern gewesen: Die Schlusskarte war die Hohepriesterin – auf dem Kopf liegend! Ein Hinweis, dass ich NICHT klar mit mir verbunden war und mit meiner Geistigen Führung. Immer wieder hatte ich diese Abschluss-Karte. Aber klar, ich wusste in diesem Alter auch nicht, WIE ich stärker mit mir Selbst verbunden sein könnte. Innere Unsicherheit, Hochsensibilität, mich bis zum Verbiegen anpassen, um dazuzugehören, vor der Schule mit den coolen Kids rauchen, Pubertät. Das war meine Welt. Die Hohepriesterin konnte ich damals noch nicht leben.

 

Es vergingen einige Jahre. Die Mädchen Zeitschriften waren schon lange im Altpapier, als ich das nächste Mal mit Tarot-Karten in Kontakt kommen sollte. (Engel-Karten waren damals noch lange nicht in Sicht.)

 

Eine Freundin von mir aus der Nachbarstadt hatte sich Tarot-Karten und ein kleines Büchlein dazu gekauft. Ich erinnerte mich wieder an die heraustrennbaren Tarot Karten meiner Jugendzeit. Als sie mich kurz darauf fragte, ob ich mit ihr nach Kroatien fahren wolle (es war gerade das Ende der Balkan-Krise) sagte ich spontan JA. Für Sonne, Strand und Meer war ich schon immer zu haben. Und ich fragte sie auch gleich, ob sie ihre Tarot-Karten mitnehmen könnte. Sie war zwar erstaunt, sagte aber zu.

So kam es, dass wir in einem kleinen verschlafenen Ort in Kroatien JEDEN ABEND Tarot-Karten legten. (Ein anderes Programm war eh nicht geboten.) Und was kam bei mir am 1. Abend als Schlusskarte: Wieder die Hohepriesterin auf dem Kopf! Ich konnte es kaum glauben. Aber Tatsache war, dass ich auch mit Mitte 20 immer noch nicht wirklich bei mir angekommen war..

 

Wieder zurück in Deutschland „musste“ ich natürlich auch sofort meine eigenes Tarot-Karten-Set haben. Ich schmunzel heute noch oft darüber, wenn ich mich an diese Aktion erinnere und habe diese Szene auch schon mal in meinen Videos erzählt:

Wenn du heute in die Buchhandlung deines Vertrauens gehst, dann wirst du in der Esoterik Ecke Dutzende von wunderschönen Orakel-Karten-Decks finden. Stapelweise liegen sie dort: Mit Engeln, Krafttieren, Meerjungfrauen, Delfinen, Göttinnen, geheimnisvollen Symbolen, Tagesweisheiten, Innere Kind-Karten usw.

 

Jedoch nicht in den 90er Jahren! Tatsächlich gab es lediglich 2-3 Karten-Decks: Tarot-Karten und ich nehme mal an, die anderen beiden waren Lenormand- und Zigeuner-Karten oder Kipper-Karten. Und die Karten lagen da auch nicht einfach so „unbewacht“ herum, wie das heute der Fall ist! Nein, sie waren in eine Glas-Vitrine eingesperrt. Ich durfte also erstmal zur Kasse gehen und eine Mitarbeiterin finden, die mir die Vitrine aufsperrt, die Karten herausnimmt und danach die Glas-Vitrine wieder sorgfältig zusperrt.

Auch die Mitarbeiter der Buchhandlung waren in den 90er Jahren komplett anders als heute. Zu uns jungen Leuten irgendwie immer ein bisschen von oben herab. Das muss ich leider so sagen. Und das fand ich auch damals schon sehr schade, denn ich war seit ich 5 Jahre alt war schon immer eine begeisterte Leseratte und habe somit ja auch zum Erhalt der Buchhandlung mit beigetragen. Auf jeden Fall stand ich da quasi mit einer Art "Fräulein Rottenmeier" vor der Glasvitrine. Es hätte nur noch gefehlt, dass sie mich ermahnt hätte, nichts zu berühren. Köstlich!

 

Aber mein Ziel war erreicht: Ich hatte endlich meine ersten eigenen Tarot-Karten. 

Durch tägliches Ziehen einer Tageskarte – was ich dir auch sehr empfehlen kann – bekam ich einen immer besseren Zugang zu den Karten. Später folgten dann auch Engel-Karten und heute, mit eigenem YouTube Kanal verfüge ich natürlich über zahlreiche Karten-Decks. Wie es zu meinem eigenen YouTube Kanal kam, obwohl ich soviel Angst vor Sichtbarkeit hatte, ist ebenfalls eine ziemlich witzige und gleichzeitig auch tiefgründige Geschichte, die ich dir aber an anderer Stelle erzählen werde. Vielleicht unter dem Motto „Werde sichtbar und werde reich“.

 

Jetzt möchte ich dich erstmal ermutigen, dir öfter Zeit für eine Pause zu nehmen und dich mit deinem Innersten zu verbinden. Und wer weiss, vielleicht konnte ich dich ja inspirieren, in deiner Pause dann hin und wieder ein Kärtchen zu ziehen. 

 

Du kannst z.B. damit beginnen, täglich eine Tageskarte zu ziehen oder auch eine Frage zu einem speziellen Thema zu stellen. Natürlich auch zu deinem Business. Das ist besonders spannend. Du stellst zum Beispiel die Frage, was jetzt wichtig ist als nächster Schritt in deinem Business - und dann ziehst du vielleicht eine Karte aus dem Krafttier-Deck. Und dann wirst du sehen, was für einen Unterschied es macht, ob als Antwort die Maus oder der Adler erscheint. Auf jeden Fall wirst du genau den Hinweis erhalten, der für dich in diesem Moment wichtig ist.

 

Mittlerweile gibt es auch schon Karten, die speziell mit Beruf / Berufung oder Fülle zu tun haben. Du hast also zahlreiche Möglichkeiten, hier Fragen zu stellen und dich mit deiner Intuition zu verbinden.

 

Du wirst sehen, was die Antwort mit dir macht und wie du dich damit fühlst. Alleine dadurch kommt schon vieles in dir in Bewegung.

 

Und du wirst auch sehen: Je länger du mit Karten arbeitest, desto ausgeprägter wird auch die Verbindung zu deiner Intuition und deine Medialität werden. Es ist erst wie eine kleine Verbindung, eine kleine Strasse, die mit der Zeit zu einer Art Daten-Autobahn wird. 

 

Ich wünsche dir viel Spass mit deinen Pausen. Vielleicht magst du auch mal bei meinen Engel-Orakeln auf YouTube vorbeischauen, darüber würde ich mich sehr freuen. 

 

Alles Liebe, Namasté,

 

Iris

 

Die Hohepriesterin

Die 2. Karte im Tarot, direkt nach dem Magier.

Und wie du siehst, steht sie jetzt auch nicht mehr auf dem Kopf. :)

Meine Innere Hohepriesterin führt mich sicher durch meine Engel-Orakel, Coachings, Energiekreise etc.

Ich wünsche auch dir, dass du deine Innere Mitte und deine Innere Führung findest.

Am 12. Oktober startete die Flaminga-BLOG-Parade 2020. 26 Unternehmerinnen betrachten in einem bunten Blumenstrauß von Blogartikeln oder kurzen Audio/Videobeiträgen das Thema „Pause machen“ auf Ihre ganz eigene Art und Weise. In der Zeit vom 12.10.–16.11.2020 erscheint an jedem Wochentag ein neuer Beitrag auf den Blogs der Teilnehmerinnen. An den Wochenenden wird pausiert – ganz im Sinne des Themas.

Was sind denn überhaupt Flamingas?
Allen Flamingas gemeinsam ist ihre Mentorin – Denise Sonderegger. Denise hat mit der FlamingoAkademie unter dem Motto „Kompetenz statt Konkurrenz“ eine Begegnungsstätte für Unternehmerinnen geschaffen. Ihr Flamingo-Businesskonzept steht für ein Business, das die Individualität jeder Unternehmerin berücksichtigt und in dem mit Spaß, Freude und Leichtigkeit gutes Geld verdient wird.


Und wie kommt es zum Thema Pause?
Wir alle wissen sehr gut, dass wir regelmäßig Pausen machen sollten. Wir haben aber oft das Gefühl: Pause machen kann ich mir nicht leisten. Denn erstens ist wahnsinnig viel zu tun - und zweitens könnte ich für faul gehalten werden.
Dabei sind Pausen so wichtig! Sie dienen der Regeneration, stärken die Kreativität und helfen, dass wir uns selbst und unsere ureigenen Bedürfnisse bewusst wahrnehmen.
Nur wenn wir für uns selbst gut sorgen, können wir gute Entscheidungen für uns treffen -unabhängig vom Außen. Und nur wenn es uns gut geht, geht es unserem Unternehmen gut und können unsere Kunden so richtig von unserer Arbeit profitieren.
 
Alle beteiligten Flamingas haben die unterschiedlichsten Erfahrungen mit dem Thema Pause gemacht. Sie berichten darüber in ihren Beiträgen und geben ihre besten Tipps weiter. Damit möglichst viele Leserinnen sich aus dem Strauß die für sie passenden Blumen herauspicken und in Zukunft ganz lässig sagen können: Ich sorge für mich und mache Pause!

 

Du wünschst dir noch mehr Inspirationen?

Du weisst, die meisten Wünsche gehen in Erfüllung. :)

 

Hier geht's zum Start an Tag 1https://susannekistenmacher.de/blog/

Meine Vorgängerin: Sandy Sahagun  https://www.sandysahagun.com/mach-mal-pause-von-pausenlos-zum-gluecks-pausen-los/

Meine Nachfolgerin: Zita Maria Pfanner: https://be-aloha.vision/blog-more/